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30 – jetzt bin ich alt!

Die „30“, mein Leben lang erschien sie mir wie eine Zahl die in weiter Ferne lag. Ich merkte schon ab meinem 29. Geburtstag, wie die Sprüche derer zunahmen, die mich vor meinem 30. Geburtstag warnen wollten, denn ab 30 ginge es bergab – so prophezeiten sie mir. Als ich mich noch fernab der 30 zurücklehnte, die Augen schloss und mir ausmalte, welche Person ich dann wohl sein würde, so hatte diese Person rückblickend betrachtet, nur wenig mit dem gemein, wie ich heute tatsächlich bin. Irgendwie bin ich doch immer noch dieselbe geblieben. Bis...

Der Horror mit dem Kitanavigator

Schon im frühen Stadium meiner Schwangerschaft mit Gene, bekam ich vielerlei guter Ratschläge bezüglich der frühzeitigen Anmeldezeit für Kindergärten. Man warnte mich vor, es gäbe dieses neue System „Kitanavigator“ und wie schwer es wohl seitdem wäre, nicht nur den passenden, sondern überhaupt einen Kindergartenplatz zu finden.   Ich belächelte diese Aussagen, denn ich fand es wirklich absurd, mir schon während der Schwangerschaft Kindergärten anzusehen. Schließlich war Gene nicht mein erstes Kind, ich wusste also ziemlich genau wie es lief: Wunschkindergarten heraussuchen, anrufen, Termin vereinbaren, das Kind von der bestmöglichen Seite präsentieren, betonen wie...

Ein Besuch im Duisburger Zoo

Der Sonntag ist für uns immer ein besonderer Tag, weil wir ihn, sofern keine Arbeitspläne unserer Männer anstehen, als Familie nutzen können. Wir lieben es, dass unsere Männer sich so gut verstehen, so ist es schon zur Routine geworden, dass wir regelmäßig Dinge gemeinsam unternehmen. Diesmal ging es in den Duisburger Zoo. Angekommen, musste erstmal der Geldbeutel dran glauben. Für zwei Erwachsene und zwei Kinder, kostete uns der Besuch ganze 43,50€ . Kein günstiges Vergnügen und auch sicher nicht für alle Familien immer einfach zu stemmen. Kaum hatten wir einen Fuß in den Zoo...

Wenn das Kind auf das Gymnasium geht

Ich erinnere mich noch genau an den Tag an dem Giulio eingeschult wurde, als wäre es gestern gewesen. Da stand er, mein kleines Baby mit einem Ranzen auf dem Rücken, der größer schien, als er selbst. Seine Schultüte war so groß, dass sie seinen kompletten Kopf verdeckte. Es war als wäre die Zeit verflogen. Die erste und zweite Klasse liefen ziemlich reibungslos ab. Es gab noch keine richtigen Noten die Matheaufgaben und das ABC fielen ihm sehr leicht. Seine Lehrerin beschwerte sich oft darüber, dass Giulio den Unterricht gern mit einer...